Äsche Thymallus thymallus
Die Äsche hat ein lang gestreckten und stromlinienförmiger Körper. Charakteristisch ist die hohe Rückenflosse (Fahne) mit 5 bis 8 dunklen, teilweise unterbrochenen, Streifen.
Mit ihrem kleinen und leicht unterständiges Maul frisst die Äsche Larven, Insekten und andere Kleintiere, sowie Fluginsekten bei der Eiablage. Größere Exemplare fressen gelegentlich auch Kleinfische.
Das Verbreitungsgebiet der Äsche erstreckt sich über fast ganz Europa. Sie fehlt in Spanien, Süditalien, Irland und in den meisten Flüssen der norddeutschen Tiefebene.
Die Äsche Lebt in kühlen, sauerstoffreichen, mäßig fließenden Bächen und kleineren Flüssen, mitunter auch in Alpenseen. Junge Äschen besiedeln in Gruppen oder Schwärmen das offene Wasser, ältere Tiere sind Einzelgänger halten sich am Grund auf. Sie wechseln ihren Standort selten und ist nicht an Unterstände gebunden. In Flüssen bevorzugen sie sandige oder kiesige Stellen, an denen träge fließendes Wasser mit Stromschnellen abwechselt.
Die Durchschnittsgröße der Äsche liegt bei 35 cm - 40 cm, nur wenige erreichen eine Länge von bis 60 cm und ein Gewicht von bis zu 2,5 kg.
Äsche Thymallus thymallus
Der Fisch des Jahres wird seit 1984 gekürt. Von 1984 bis 1990 wurde die Arten von der Petri Siftung benannt, seit 1991 wird der Fisch durch den Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) gekürt. Die Auswahl erfolgt nach der Gefährdung aufgrund schädigender Einflüsse des Menschen auf den Lebensraum des Fisches.
2010 - Karausche
2009 - Aal
2008 - Bitterling
2007 - Schleie
2006 - Groppe
2005 - Bachforelle
2004 - Maifisch
2003 - Barbe
2002 - Quappe
2001 - Stör
2000 - Lachs
1999 - Nordseeschnäpel
1998 - Strömer
1997 - Äsche
1996 - Meerforelle
1995 - Aal
1994 - Nase
1993 - Dorsch
1992 - Elritze
1991 - Lachs
1990 - Bachforelle
1989 - Groppe
1988 - Neunauge
1987 - Schlammpeitzger
1986 - Schneider
1985 - Bitterling
1984 - Bachschmerle

